Coding&Robotik4Kids Düsseldorf

Presseberichte: 

Codierung und Robotik? Ist doch kinderleicht!

CodingRobotik4Kids ist ein Format von IT@School bei dem Kinder und Erwachsene spielerisch lernen, was sich hinter Codierung und Robotik alles versteckt. Es darf ausprobiert, gespielt und gefragt werden. IT@School ist ein best practise einer dezentralen und selbst organisierten Initiative von Telekom Mitarbeiter*innen, in der Kinder durch die Grundgedanken von Informatik, Problemlösefähigkeiten und Kreativität zum Erforschen der digitalen Welt angeregt werden.

Organisiert wird die Veranstaltung von Heike Söll, unterstützt von vielen motivierten Telekom Mitarbeitern, dualen Studenten und Auszubildenden. Wir von Qualification for Digitalization sind am 04.02. auch als Helfer vor Ort und stürzen uns, ausgestattet mit einem magenta T-Shirt und einer Stempelkarte, „ins Getümmel“. Wir haben gut zu tun, denn bereits um 9 Uhr stehen mehr als 250 Kinder vor der Tür, die viele Fragen haben und fleißig Stempel an den verschiedenen Stationen sammeln wollen. An den Stationen gibt es eine Menge zu entdecken und zum selber ausprobieren: VR Brillen, Drohnen, steuerbare Roboter .. und vieles mehr. Lest hier, was unsere 3 Highlights sind:

#1 Cue Roboter von wonder workshop

Diese Lernroboter sehen nicht nur witzig aus, sondern ermöglichen Kindern und Jugendlichen spielerisch den Einstieg in das Coding. Die Cues bieten mehrere Funktionen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden: „Chat“, „Control“, „Code“ und „Create“. Über die Chat-Funktion lässt sich mit dem Roboter, ähnlich wie bei einer Messenger App, chatten und über die Control-Funktion über eine einfache Bedienoberfläche steuern. Unter „Code“ können je nach Fähigkeit die ersten Schritte des Programmierens geübt werden, bei „Create“ sind alle Freiheiten gegeben, um eigene Programmier-Projekte zu starten. Wir sind überrascht, wie schnell es den Kindern gelungen ist, beispielsweise ihre eigene Stimme im Roboter einzuspeichern und wie einfach ihnen die Steuerung fällt (wir brauchen da dann doch den ein oder anderen Versuch mehr ).

#2 Calliope

„Ich kenne das schon. Wir haben die in der Schule“, berichtet uns ein kleines Mädchen ganz stolz. Wir sind überrascht, denn den Calliope kannten wir noch nicht. Für alle, denen es ähnlich geht: Calliope sind Einplatinencomputer, die aussehen wie Minikontroller und seit 2017 für Kinder ab der dritten Klasse in Schulen eingesetzt werden, um einen spielerischen Einstieg in das Programmieren zu ermöglichen. Über das Internettool „Open Roberta“ können diese kinderleicht programmiert werden und bieten viele verschiedene Spielformate. Während wir auf dem sternförmigen Calliope das Maulwurfspiel gegeneinander spielen, unterhalten wir uns mit Leon Vahlhaus und Don Schymik, die als Helfer den Stand betreuen. Leon, der ein duales Studium bei der Telekom macht, ist begeistert über den Enthusiasmus der Kinder. „Sie wollen alles ausprobieren und Neues lernen. Man merkt, dass die Kinder mit Technik groß geworden sind.“ Don, der eine Ausbildung zum IT SK macht, freut sich über das große Interesse an IT Themen. Für ihn bedeutet Digitalisierung vor allem eins: Fortschritt.

#3 Code Kiste

Großen Ansturm gibt es am Stand „CodeKiste“. Das Prinzip: Auf einer Webseite geben die Kinder einen Start Code ein, den sie auf einer ausgedruckten Anleitungskarte finden, und müssen durch das Erstellen, Ergänzen oder Anpassen eines Codes verschiedene Rätsel lösen. Die Idee stammt von Arek und Daniel, die auch vor Ort sind. Da sie seit mehreren Jahren Onlinekurse zum Programmieren für Erwachsene geben, haben sie schon viele Erfahrungen gesammelt. Jedoch ist ein Konzept für Kinder eine große Herausforderung. „Das aktuelle Produkt ist noch ein Prototyp. Wir haben es das erste Mal im Oktober 2019 getestet und arbeiten gerade daran, es weiterzuentwickeln. Wir sind noch am Anfang und testen aus, was gut funktioniert und bei den Kindern gut ankommt.“

Wir haben alle Stände besucht und unsere Stempelkarte ist nun voll. Für uns und die anderen Helfer war es ein spannender und gelungener Tag. Es war „lustig“, „angenehm“ „informativ“, „aber auch anstrengend“. Genauso zufrieden ist Heike mit dem ersten Tag der Veranstaltung und freut sich über die vielen interessierten Kinder, die tollen Lehrkräfte und motivierten Helfer. Wir schließen uns der Meinung der anderen Besucher an und setzen unseren Feedback-Strich bei „sehr gut“. Wir bedanken uns bei Heike Söll und ihr gesamte Team für das tolle Event! Auf der Rückfahrt nach Köln ziehen wir für unser Fazit: Digitalisierung ist vielfältig und allgegenwärtig und betrifft Groß und Klein.

Und was wir von den Kindern gelernt haben: Offen sein für Neues, Fragen stellen und die Dinge einfach ausprobieren!

Quelle: Telekom Intranet, 11.02.2020